Blattwald Hirschkäfer

Der Hirschkäfer

Viele Jahre seines Lebens verbringt er als Larve im Boden und ernährt sich von morschem, Pilz zersetztem Holzsubstrat. Sein eigentliches Käferleben dauert dann nur wenige Wochen. Europas größter Käfer ist vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Wie kaum eine andere Art steht der Hirschkäfer für das idealisierte Bild eines gesunden (Eichen-)Waldes und zeigt damit die Bedeutung unseres Waldes für den Artenschutz. Das Geweih des Hirschkäfers ist in Wirklichkeit sein vergrößerter Oberkiefer und nur die Männchen tragen ihn in dieser Größe. Hirschkäfer leben bevorzugt an alten Eichen bzw. im toten Holz alter oder absterbender Bäume. Dort ernähren sie sich von austretendem Pflanzensaft, dessen Inhaltsstoffe sie für ihre Entwicklung und Fortpflanzung brauchen.